Rockmusik in der UdSSR
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Ankunft: 17.10.2021
MO Di. Mi DO FR SA SO
             
             
             
             
             
             
Abreise: 18.10.2021
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Rockmusik in der UdSSR

Rock'n Roll war in der Sowjetunion schwierig. Aber je restriktiver die Umgebung, desto größer die Kreativität. Wie in vielen anderen nicht-freien Ländern war Rockmusik nicht nur Unterhaltung, sondern eine Waffe gegen die Regierung.

"Aquarium", 1991 eine der bekanntesten Rockbands der Sowjetunion (Andrej "Willy" Usow).

Anfänge - "Beatlemania" und tolerante Hippies

In den frühen 1950er Jahren brachten sogenannte „stilvolle Hags“ („Hipster“) Farbe in die Straßen von Moskau, St. Petersburg und Tallinn. Sie legten großen Wert auf Stil und Mode, kleideten sich extravagant, tanzten Tango, Foxtrott und dann Rock'n'Roll. Amerikanische Jazzgrößen wie Duke Ellington, Louis Armstrong und Glenn Miller haben auf ihren Plattentellern aufgenommen. Sowjetische Diplomaten brachten ihren musikbegeisterten Söhnen oft Schallplatten aus dem Westen. Freundliche Ärzte nahmen sie mit Röntgengeräten auf. Hipster gelten als die erste inoffizielle Jugendkultur in der Sowjetunion, haben aber noch kein eigenes russisches Musikgenre gebildet.

Zu den ersten sowjetischen Rock 'n' Roll-Bands gehörten die 1961 bekannten "Inspectors" aus Riga. Dann kamen die Beatles und änderten alles. Die Beatles erzeugten die gleichen Begeisterungsstürme wie im Westen und wurden zum Vorbild für viele Bands, die in den Städten der Sowjetunion entstanden. Die eingängigen Melodien der Beatles passen sehr gut zum russischen Musikgeschmack.

Als direkte Reaktion auf die Beatlemania wurden die ersten offiziellen Ensembles nach dem in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre gegründeten VIA (Vocal Instrumental Ensemble) benannt. Sie endeten in großen Gruppen, die vom Kulturministerium unterstützt wurden, sowie gute Instrumente und Aufführungen. Musikalisch waren sie ziemlich harmlos und wurden sanft von der sowjetischen Ideologie weggespült. Trotzdem brachten sie einige Veränderungen in den Zustand des Showbusiness, und einige der VIAs wurden zu Megastars und ihre Platten wurden millionenfach verkauft. Darunter „Pesnyary“ aus Weißrussland mit seiner einzigartigen Kombination aus Folk-, Rock- und Popmusik mit weißrussischen Texten.

Ein wichtiger Pionier der Rockmusik in der Sowjetunion war Alexander Gradskiy mit seiner 1965 gegründeten Gruppe Slavyane. Nicht nur seine charismatische Stimme, sondern auch sein unermüdliches Engagement für die Rockmusik als ernstzunehmende Kulturform machten ihn zum „Vater des Moskauer Rocks“. Damals hieß die Musik allerdings noch nicht Rock.

Unter dem Slogan „Ich mag keinen Krieg“ nahm die aufstrebende Hippie-Bewegung eine staatsunschädliche Position ein.

Überhaupt war der Beginn der Rockmusik in der Sowjetunion von einer regelrechten Flut geprägt. Das Publikum wollte Lieder auf Englisch hören. Denn Russisch bedeutet angepasst. Englisch war ein Protest. Der Staat erkannte den protestierenden Charakter der englischen Sprache nicht sofort an, und die 1960er Jahre in der Sowjetunion waren musikliberal.

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